Israel – ein jüdischer Schwindel

Widerstand in Großbritannien

In Großbritannien widersetzte sich das Oberhaus der Aufnahme der Balfour-Erklärung ins Mandat. In der Tat hatte weder die britische Regierung noch der Völkerbund die Macht, einen Entschluß über Palästina zu fassen.

Die Begründung Großbritanniens, seine Besetzung Palästinas nach dem Ersten Weltkrieg fortzusetzen, basierte auf einem Mandat des Völkerbundes. Dieses Mandat verlieh den Briten den Schein der Legalität, bestand aber bei näherer Betrachtung nicht die Prüfung einer Debatte im Oberhaus.

Somit wurde weder die Balfour-Erklärung noch das Mandat verabschiedet. Diese Strategie wurde niemals vom britischen Volk gebilligt, das völlig ahnungslos war, was in seinem Namen stattfinden sollte.

Am 11. August 1919 sagte Balfour selbst:

"In Palästina werden wir nicht einmal versuchen, die Wünsche der derzeitigen Einwohner des Landes in Acht zu nehmen. Die vier Weltmächte haben sich zum Zionismus bekannt, und dieser, ob er nun richtig oder falsch, gut oder schlecht ist, hat seine Wurzeln in einer uralten Tradition und basiert auf den derzeitigen Bedürfnissen und zukünftigen Hoffnungen die viel wichtiger sind als die Wünsche und Vorurteile der 700,000 Araber die jetzt in diesem historischen Land leben."

Britische Versuche, die Gefühle der Araber zu besänftigen

Da Großbritannien die Aussicht auf eine gewalttätige arabischen Erwiderung auf die Besetzung Palästinas und seinem Einfluß in der Gegend im Allgemeinen fürchtete, mußten die Briten sich mit den Haschemiten versöhnen, deren Anführer, Hussein, sie verraten hatten. Dazu wollten sie Husseins zwei Söhnen, Faisal und Abdullah, ein Geschenk machen.

Faisal sollte König von Irak werden, während Abdullah König über einen Teil Palästinas werden sollte, der jetzt als "Trans-Jordan" bekanntsteht.

Die Söhne waren damit zwar zufrieden, aber wegen des strategischen Einflußes Saudi Arabiens war der gute Wille Husseins trotzdem ein wichtiges Element. Der Mann der am wahrscheinlichsten Husseins Mitwirkung bewirken konnte, war T.H. Lawrence, der im Juli nach Jeddah reiste.

Hussein weigerte sich jedoch, den Vertrag zu unterschreiben, da von ihm verlangt wurde, das britische Mandat über Palästina zu akzeptieren und somit auch die Schaffung eines jüdischen Heimatlandes dort.

Am 3.Oktober 1924 abdizierte Hussein und ging auf Zypern ins Exil. Der anfängliche palästinensische Widerstand gegen das Mandat hieß, daß sie sich weigerten, mit den britischen Eroberern zusammen zu arbeiten, aber als Großbritannien einer wachsenden Anzahl Juden erlaubte, in Palästina einzureisen, führte dies zu Demonstrationen.

Die erste palästinensische Aufruhr gegen die britischen Eroberer fanden schon vor der Zeit des britischen Mandats statt. Sie wurden in den Jahren 1919 und 1920 von der Ankunft mehr als 10,000 jüdischer Immigranten aus Rußland ausgelöst.

Im Jahre 1929 führte dies zu dem ersten allgemeinen Ausdruck anti-jüdischer Gefühle unter den Palästinensern.

Es ist sicher, daß sich die Juden ohne die Gegenwart britischer Truppen niemals in Palästina hätten einnisten können. Allein hätten sie sich niemals dem palästinensischen Unmut widersetzen können.

Die zunehmende Einwanderung der Juden in Palästina überzeugte die Araber davon, daß sich Großbritannien heimlich zur Gründung eines jüdischen Staates verpflichtet hatte.

Ein allgemeiner Streik kündigte 1936 den palästinensischen Austand an. Großbritannien reagierte darauf mit der Zusammenstellung eines Königlichen Ausschußes. Danach erklärten die Briten den Palästinensern den Krieg.

Zu Anfang des Jahres 1939 war Neville Chamberlains Regierung völlig damit beschäftigt, Hitler zu besänftigen, und versuchte die Konfrontierung mit den Arabern zu beenden.

Als Erstes wurde bei der darauffolgenden Konferenz ein Ausschuß angestellt, der unter der Führung des Kanzlers Vincent Caldecot den Briefwechsel der in den Jahren 1915-1916 zwischen Hussein und McMahon stattgefunden hatte, überprüfen sollte. Entsetzt von der britischen Hinterhältigkeit, mußte Caldecot zugeben, daß die Araber offensichtlich ihren Standpunkt verteidigen konnten.

Als der Ausschuß seine Arbeit beendet hatte, berichtete er 1939, daß die Regierung Seiner Majestät nicht das Recht habe, über Palästina zu verfügen ohne die Wünsche der Einwohner Palästinas in Betracht zu ziehen.

Gesetzesvorlage

Sechs Wochen später, am 17. Mai 1939, veröffentlichte der Kolonialsekretär Malcolm MacDonald eine Gesetzesvorlage über die neue Politik Großbritanniens gegenüber Palästina, eine Politik welche die Zionisten zum Wortbruch durch die Briten erklärten.

Die Gesetzesvorlage erklärte:

"Die Regierung Seiner Majestät erklärt eindeutig, daß es nicht Teil ihrer Strategie sei, aus Palästina einen jüdischen Staat zu machen."

Die Juden lehnten die Gesetzesvorlage ab und bezichtigten Großbritannien des Verrats, obwohl es wohl viele gab die mit Genugtuung bemerkten, daß bei der Parlamentsabstimmung über die Gesetzesvorlage Churchill einer der wenigen war, die dagegen stimmten.

Als Zugeständnis an die Zionisten erklärte die Gesetzesvorlage, daß Großbritannien es weiteren 25,000 Juden erlauben würde, in den nächsten fünf Jahren nach Palästina auszuwandern.

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Roosevelt und die Juden